• Der, die, das … was denn nun?

    Coronas Blog - Teil 2

    Liebe Freunde,

    ein paar Dinge möchte ich hier mal klarstellen. Die Artikelfraktionen spalten sich bei Virus, da gibt es die einen, die sagen DAS Virus und die anderen, die sagen DER Virus. Aber ICH bin DIE Virus! Mein Name ist Corona und das ist eindeutig weiblich und ich fühle mich auch sehr weiblich, rund, anschmiegsam und sehr sensibel. 😉

    Ich will kein Mitleid, aber ich habe es nicht leicht, nicht mehr seitdem die Menschen glauben, mich zu kennen. Die einen haben Angst vor mir, die anderen hassen mich und dann gibt es sogar noch die, die sagen, ich wäre nichts anderes als ein harmloses Grippevirus. Ein für alle Mal: ICH BIN KEIN GRIPPEVIRUS! Gut ich bin verwandt mit den Grippeviren, aber wir sind schon seit Generationen verfeindet. Ich kenne die Geschichte nicht ganz genau, aber vor Jahrhunderten gab es einen Übertragungsstreit. Die Grippeviren haben sich schon immer für etwas Besseres gehalten, weil sie von Menschen zu Menschen übertragbar sind und wir uns „nur“ unter Tieren verbreiten konnten. Nun, seit wir die Anpassung an den Menschen geschafft haben, höre ich nicht mehr viel von dieser Grippe. WIR sind in aller Munde … naja, seit diesen „Maßnahmen“ vielleicht nicht mehr in ALLER, aber: Ich bin noch da und ich bin gefährlich! Vor allem auch deswegen, weil ich selbst noch nicht so recht weiß, wie ich mit diesem Menschen, meinem neuen Wirt, also mit euch, umgehen soll. Ich bin offen für konstruktive Kritik.

    We keep in touch!

    Eure Corona

     

     

  • We keep in touch!

    Corona – Aus dem Leben einer Virus

    Liebe Freunde,

    in den letzten Tagen fühle ich mich etwas schwach.

    Dabei hat alles so gut angefangen – in China. Es war der perfekte Start in ein NEUES LEBEN! Es war reiner Zufall! Dieser zweibeinige Typ, der diesem komische vierbeinige, warmen Wesen die Kehle durchgeschnitten hat. Ich musste irgendwohin, ich konnte da nicht bleiben und ZACK! hing ich auch schon am Zeigefinger dieses Chinesen und ich musste keine drei Sekunden warten, da hatte er seinen Finger auch schon an seiner Nase, dann war alles ein Kinderspiel. Ich rein in die Nase – das Ganze hätte auch schief gehen können – und fühlte mich sofort pudelwohl. Es war warm, feucht und niemand versuchte mich zu vertreiben. Da waren ein paar andere Kollegen und Kolleginnen, aber mit denen habe ich ja nicht wirklich viel zu tun, die sind keine Gefahr für mich. Die Antikörper haben sich nur auf sie gestürzt. Es war so, als gäbe es mich gar nicht. Mega! Ich war glücklich und habe die Lage erkundet, bin dann durch die Nasengänge runter in den Rachenraum und da war es dann richtig geil! Party ohne Ende! Ich habe mich richtig schnell vermehrt, wenn ihr versteht, was ich meine *augenzwinker*. Ein paar Tage später fing mein Wirt ordentlich an zu Husten und auf dem Weg in die Lunge – ein paar von uns waren schon unten – packte mich ein heftiger Luftstrom von unten und wirbelte mich die ganze Strecke wieder nach oben, durch den Mund, an den Zähnen vorbei, ins Freie. Ich flog in hohen Bogen durch die Luft … uuuaahhhh!! Ich dachte schon, mein Leben ist vorbei, da sah ich, keine 15 Zentimeter von mir, einen wunderschönen, feucht glänzenden roten Rachen. Ich betete zum großen Virus, dass mich der Luftstrom der Hustenexplosion so lange in der Luft halten würde, bis ich dieses Paradies erreicht hatte. Ich schloss die Augen, spürte die warme Luft an meinen Glykoseproteinstacheln, bis ich sanft auf der warmen Zunge landete. Das war ein Ritt! Was soll ich sagen, so ging es dann weiter, es war so einfach, zu einfach. Von Einem zum Nächsten, die Menschen, überall dicht gedrängt, in Schlangen, in Flugzeugen, auf Konzerten, in Bars. Es war ein Leben im Rausch. Ich hätte es wissen können, dass es nicht immer so weiter gehen kann. Alles hat ein Ende … irgendwann … aber, was soll ich sagen, ich bin noch da! Und ich werde alles tun, damit das so bleibt. In den letzten Wochen haben meine Brüder und Schwestern Verluste erlitten, große Verluste sogar, als dann plötzlich überall diese „Maßnahmen“ durchgesetzt wurden. Kein Mensch mehr auf der Straße, niemand kam sich mehr näher als 1,5 cm und wenn, dann trugen sie Mundschutz …

    Aber dieses Wochenende war ich in München auf dem Marienplatz und ich glaube, das war ein guter Tag!

    Ich halte Euch auf dem Laufenden.

    We keep in touch! 😉

    Eure Corona

  • Prinzessin Rosa muss #zuhausebleiben

     

    Eine humorvolle, spannende Auszeit in Krisenzeiten.

    Auch Prinzessin Rosa muss zuhause bleiben. Sie tut es gerne für die Gemeinschaft, aber dennoch langweilt sie sich etwas. Ihr euch auch?

    Illustration: Katharina Knauber-Axt

    Vielleicht mögt ihr euch mit der herzerwärmenden Geschichte von Prinzessin Rosa etwas die Zeit verkürzen.

    Eine kurze humorvolle, spannende Auszeit in Krisenzeiten. Ganz viel Freude beim Lauschen!

     

  • Die Presse schreibt…

    ...über Rosa - Prinzessin in Gummistiefeln
    
     

    Ein märchenhaftes Abenteuer

    „Warum muss eine Prinzessin eigentlich immer hübsch, blond und schlank sein und dazu Rüschenkleider mit Spitzen tragen?“ fragte sich Simone R. Ott, die aus Bad Neualbenreuth stammt, nach einem Kinobesuch.

    von Autor ENZ

    Den kompletten Artikel gibt es auf Onetz oder auf auf dem Blog von Zugvogel Verlag Anna M. Sus. Wenzel rund um Bad Neualbenreuth: Neualbenreuth erleben.

    Danke für den wunderbaren Artikel!

  • Es ist soweit

     

     
  • Schauspielworkshop für Schüchterne

    ab Montag, 25.03.2019 an der VHS, Freiburg 
    Beginn: 16:30 Uhr

    Einfach mal jemand anderes sein – das Theaterspiel macht es möglich!

    Anmeldung und nähere Informationen über den VHS-Button:

  • Chefärztin

    Einmal Chefärztin sein, Göttin in Weiß, bzw. Blau...

     

    Dreharbeiten machen es möglich! Für kurze Zeit hantierte ich mit Röntgenbildern, gab lebensveränderte Diagnosen und verkündete schlussendlich gute Nachrichten. In dem musikalischen ARD-Degeto-Liebesfilm „Liebe wird aus Herz gemacht” (AT) übernahm ich die kleine, aber wichtige Rolle der Frau Prof. Dr. Strauß. Mit großartigen Kolleginnen (u. a. Inez Bjørg David) und Kollegen tauchte ich unter der Regie von Wolfgang Eißler in den Alltag einer Notaufnahme ein.

    Danke an das tolle Team und die konzentrierte Arbeit. Es hat großen Spaß gemacht!

     

    Alle Beiträge

  • Shakespeare is coming to town

    Shakespeare-Theaterworkshop an der vhs, Freiburg
    Samstag, 28. April, 10 - 17 Uhr und
    Sonntag, 29. April, 10 - 17 Uhr

    Ende April ist es wieder soweit, Shakespeare und ich kommen an die Volkshochschule Freiburg und bringen motivierten TeilnehmerInnen mit viel Spaß und Spiel seine Werke näher.

     

    Um sich anzumelden, einfach hier klicken!!

    Ich freue mich auf euch/Sie!

  • Das Morden hat ein Ende

    Manchmal ist einfach Zeit für etwas Neues.

    Nach zehn Jahren Dinner-Krimi und Improvisationstheater werde ich Ende März Freistil „Leb wohl!“ sagen.

    Drei Auftritte bleiben, um mich zu verabschieden. Als großartige Schauspielerin Nina Hoss und verhuschtes Mäuschen Katja Niemann in „Mord am Filmset“ am

    • Samstag, 3. Februar im Landgasthof Hirschen, Efringen-Kirchen
    • Samstag, 17. Februar im Hotel Rößle, Todtmoos
    • Samstag, 17. März im Henslerhof, Hinterzarten.

     

    Danke an meine wunderbaren Kolleginnen und Kollegen!

    Es war eine schöne Zeit mit viel Spaß, Spontanität, Spannung, langen Autofahrten, leckerem Essen, begeistertem Publikum, immer wieder neue Orten, Figuren erfinden, Kreativität, Innovation, unendlicher Spielfreude, aber auch Spielfrust, undundund…

     

    Wie hat kürzlich jemand zu mir gesagt: „Manchmal ist einfach Zeit für etwas Neues!“

    Sandra kisses you goodbye!

  • Happy Ending?

    
    Prinzessin Rosa - letzter Teil  
    
    

    Johann kehrt als anderer Mensch von der Königsakademie zurück nach Grossesland, wo sein Vater bereits mit einer angemessenen Braut auf ihn wartet. Emma und Fridolin erfahren von den Plänen und erzählen Rosa von der Hochzeit auf Grossesland. Rosa kann nicht glauben, Johann verloren zu haben und macht sich auf herauszufinden, ob es für Johann und sie doch noch ein Happy End gibt.

    Hören Sie selbst:

    4. und letzter Teil des märchenhaften Abenteuers jetzt auf SOUNDCLOUD:

    Ich danke allen Zuhörerinnen und Zuhörern von Herzen. Es hat mir große Freude gemacht, die Geschichte zu schreiben und für euch zu erzählen!

  • Rosa und Johann kämpfen für ihre Liebe

    
    Prinzessin Rosa  - Teil 3

    Prinzessin Rosa trauert noch um ihre Freundin Trude, da sieht sie sich schon mit neuen Schwierigkeiten konfrontiert.  Fridolin ist verletzt und kann nicht weiterreiten. Die böse Schwiegermutter will aus ihr eine „richtige“ Prinzessin machen und quält sie. Johann kämpft auf der Königsakademie um seine Liebe. Doch Hilfe naht!

    Teil 3 (der vorletzte Teil) steht auf SOUNDCLOUD zum Anhören bereit:

  • Das Abenteuer geht weiter

     
    Prinzessin Rosa - Teil 2 
    
    

    Prinzessin Rosa ist verliebt und will nichts anderes, als ihren Johann wiedersehen.  Doch ihr Vater hat andere Pläne. Er möchte Kleinesland vor dem Untergang retten und schickt seine Tochter mit Prinz Rudolf auf eine Reise nach Schwarzwaldland. Der Wald ist düster und voller Gefahren.

    Teil 2 steht auf SOUNDCLOUD zum Anhören bereit:

  • Prinzessin Rosa

    Prinzessin Rosa - ein märchenhaftes Abenteuer

    Vor etwa 4 Jahren ist die kleine, pummelige Prinzessin Rosa zu mir gekommen und bat mich, ihr märchenhaftes Abenteuer aufzuschreiben. Da ich eher in der darstellerischen Kunst zuhause bin, hat es lange gedauert, bis die ersten Zeilen zu Papier gebracht waren. Das was auf dem Papier stand, hatte nie jemand zu Gesicht bekommen, bis mir Mitte August diesen Jahres das Plakat der Sätzlinge in der Stadtbücherei auffiel. Sie suchten „Freiburger Autor/innen, deren schriftstellerische Laufbahn noch im Frühbeet ihrer Schaffensphase steckt“. Da meldete sich Rosa und meinte, sie möchte jetzt endlich in die Welt hinaus. Ich folgte ihr und reichte den ersten Teil meiner Geschichte bei den Stäzlingen ein, ohne große Hoffnung. Umso überraschter war ich, als ich eine Woche später eine Email bekam, daß ich als Autorin ausgewählt war, meine Geschichte „Prinzessin Rosa“ am 29. Oktober vor Publikum vorzustellen. Ich war überglücklich!

    Und so durfte „Prinzessin Rosa“ gestern mit einer 90 Jahre alten, historischen Straßenbahn in die Welt fahren. Großen Dank an die Gärtnerin und Gärtner der Sätzlinge, daß sie mich ausgewählt haben. Es war ein tolles Gefühl, den ersten Teil meiner Geschichte dem aufmerksamen Publikum vorzulesen und dabei durch die Altstadt zu rumpeln.

    Für alle, die es verpasst haben, gibt es auf Soundcloud den 1 Teil des Märchens zu hören. Nach und nach werde ich die ganze Geschichte veröffentlichen, die noch nicht ganz fertig ist, aber ich kann versprechen, dass Prinzessin Rosa mit Fridolin, Trude und Puffi noch einige Abenteuer zu bestehen hat und sie mit ihrem Lächeln nicht nur Johann verzaubert.  Es bleibt spannend!

     

  • Auf zu neuen Ufern

    Warum bin ich Schauspielerin geworden?

    Alwareiter Laienbühne 1989

    Ich kann mich noch sehr gut an meine Anfänge bei der Alwareiter Laienbühne erinnern. In einem Stück durfte ich eine etwas debile Magd spielen. Nach der Aufführung bin ich durch die Zuschauer in die Garderrobe gegangen und hörte wie eine Frau zu einer anderen sagte „Ob dia wirklich soa blaid is?“ („Ob die wirklich so blöd ist?“) und ich bin so stolz gewesen.

    Auf der Bühne durfte ich alles sein, „blaid“, traurig, wütend, schön, lustig, verführerisch, ich durfte lachen, tanzen, wild sein, jemanden hassen, jemanden lieben, jemanden eine Ohrfeige geben, jemanden küssen, Mordgedanken haben…ALLES! Und alles ist da…in mir. Mir war es immer wichtig authentisch zu sein, die Rolle aus mir heraus zu erfahren und durch die Figur ein Stückchen mehr mich selbst entdecken. Es ist ein großes Geschenk, das erleben zu dürfen! Wirklich! Ich liebte es, Charaktere zu erforschen und an irgendeinem Punkt beiseite zu treten und Platz zu machen.

    Gemeinsam mit anderen etwas schaffen, eine Geschichte erzählen, eine andere Welt entsteht. Und immer wieder Neues lernen. Ich bin dankbar, dass ich eine lange Zeit meine Leidenschaft, meine Berufung leben durfte, auch wenn es oft von Unsicherheit, Komplexen, finanziellen Engpässen, Narzissten begleitet war. 😀

    Genoveva oder die weiße Hirschkuh – 2008

    Ich weiß nicht, was kommt. Ich weiß nur, das ich ein Kapitel meines (Lebens)buches zugeschlagen habe.
    „Auf zu neuen Ufern und zu vollen Kassen!“
    (aus ‚Genoveva oder die weisse Hirschkuh‘ von Julie Schrader)

     

  • „Wenn die Schokolade keimt…

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    Wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
    ‚Glockenklingen‘ sich auf ‚Lenzesschwingen‘
    Endlich reimt
    Und der Osterhase hinten auch schon preßt,
    Dann kommt bald das Osterfest…“ Joachim Ringelnatz

    Umso mehr freue ich  mich in dieser blühenden, hoffnungsvollen Zeit einer meiner Leidenschaften frönen zu dürfen – dem Lesen von Geschichten:

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    Ich lese Geschichten, Gedichte rund um Ostern – lustig schräg, nachdenklich und berührend. In Neualbenreuth freue ich mich sehr darauf, die Zuhörer mit Sagen rund um den Tillenberg zu unterhalten.

    In diesem Sinne ‚Frohe Ostern‘!

  • Die ganze Welt ist Bühne

    Shakespeare-Theaterkurs ab 7. März an der vhs FreiburgVHS_FR

    Um Shakespeare wirklich zu erleben, muss man seine Werke spielen, nicht nur lesen!

    Ben Crystal (Britischer Shakespeare-Experte).

    Shakespeare's Globe, London (2015) - Foto: Pete Le May
    Shakespeare’s Globe, London
    Foto: Pete Le May

    Wir lernen die Welt Shakespeares kennen und erspielen sie uns!

    Ausgewählte Texte, Szenen, Dialoge, Monologe werden gemeinsam untersucht und praktisch umgesetzt. Durch Schauspiel-, Wahrnehmungs- und Körperübungen bekommen sie die Möglichkeit sich Shakespeares Werk selbst zu erspielen. Wir entdecken auf spielerische Art den Reichtum und die Lebendigkeit seiner Stücke, seiner Figuren und seiner Sprache. Es geht darum, sich mit Spaß und Kreativität seinen Werken anzunähern und zu verstehen, warum Shakespeare 400 Jahre nach seinem Tod immer noch einer der meistgespielten Dramatiker ist.

    Diesen Kurs kann ich individuell für Ihre Bedürfnisse gestalten und zeitlich anpassen! Ich biete den Kurs an für Schulen, Schauspieler, Nicht-Schauspieler, Shakespeare-Interessierte, -Liebhaber, etc.